ich beschäftige mich mit Verpackungslösungen für pharmazeutische beziehungsweise biotechnologische Produkte und suche geeignete Primärpackmittel. Da diese Verpackungskomponenten unmittelbar mit dem Produkt in Kontakt kommen, interessieren mich insbesondere Anforderungen an Material, Sterilität und Produktschutz. Welche Primärpackmittel gibt es und worauf sollte man bei der Auswahl achten?
Primärpackmittel unterscheiden sich von Sekundär- und Transportverpackungen dadurch, dass sie unmittelbar mit dem Arzneimittel in Kontakt stehen. Entsprechend wichtig sind unter anderem chemische Beständigkeit, Barriereeigenschaften, mechanische Stabilität und die Kompatibilität zwischen Verpackungsmaterial und Produkt. Bei sterilen Arzneimitteln spielt zusätzlich die Aufrechterhaltung der Sterilität eine zentrale Rolle.
Die Dedecke GmbH bietet hier verschiedene Primärpackmittel für Pharma-, Biotechnologie-, Diagnostik- und Medizinunternehmen an. Zum Sortiment gehören beispielsweise Injektions- und Infusionsflaschen, Vials, Gummistopfen, Aluminium- und Kunststoffkappen, Kolbenstopfen, Vial-Adapter, Spritzen, Karpulen und Ampullen.
Bei der Auswahl sollte immer die konkrete Darreichungsform und Zusammensetzung des jeweiligen Produkts berücksichtigt werden. Entscheidend ist beispielsweise, dass aus dem Verpackungsmaterial keine unerwünschten Stoffe in das Arzneimittel übergehen und gleichzeitig keine relevanten Wechselwirkungen auftreten. Für bestimmte Anwendungen stehen außerdem sterile und gebrauchsfertige RTU-Primärpackmittel zur Verfügung. Dadurch lässt sich abhängig vom jeweiligen pharmazeutischen Produkt eine geeignete Kombination aus Behältnis, Stopfen und Verschlusssystem auswählen.